Musikschule Taubert Gotha


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Spass an der Musik

Infos

Musik führt zu innerer Harmonie


Musik erklingt, gespielt auf einer Gitarre oder einem Klavier. Ein Wunsch entsteht: "Das möchte ich auch gerne können." Musizieren - ein wunderbares Hobby und für einige Wenige der Beruf. Millionen Menschen in unserer Gesellschaft spielen mit Begeisterung auf ihren Instrumenten. Warum? Diese Frage und "Welche Wirkungen hat eine intensive Beschäftigung mit der Musik auf die menschliche Entwicklung?" werden häufig gestellt. Wir wollen Eltern die Gewissheit und Sicherheit geben, dass eine so früh wie möglich beginnende und konsequent fortgesetzte musikalische Förderung ihres Kindes die beste Investition in ein glückliches, sinnerfülltes und chancenreiches Leben ihres Kindes ist. Frei nach dem Motto "Es ist nie zu spät." ermutigen wir auch Erwachsene, ihr Leben durch aktive Beschäftigung mit Musik in den unterschiedlichsten Formen wie Singen, Tanzen und Instrumentalspiel zu bereichern. Die Musikschule Taubert macht Menschen jeden Alters (ab dem vierten Lebensjahr bis zum Senior) motivierende Angebote, sich Ihren musikalischen Wünschen entsprechend herauszufordern, sich dadurch zu fördern und viel Spaß beim Musizieren zu erleben.

Das Musikhören, so bestätigen es alle Untersuchungen, ist für 90 bis 95 Prozent aller Jugendlichen in unserem Land die beliebteste Freizeitbeschäftigung. Musik, insbesondere die Rhythmik, ist eine wirkliche "Weltsprache", die von den meisten Menschen gleichermaßen verstanden wird. Das ist der wesentliche Unterschied zu allen anderen Kommunikationsmitteln, die wir einsetzen. Wort, Schrift, Bilder und Körpersprache sind von Land zu Land unterschiedlich und werden auch unterschiedlich interpretiert. Sie richtig zu verstehen, bedarf einer speziellen Ausbildung und intensiven Trainings. Die Musik aber wirkt unmittelbar auf die Seele und beeinflusst Gefühle und Verhaltensweisen.

Die Wirkungen des Musizierens auf uns Menschen sind vielfältig. "So ist also die Erziehung durch Musik dadurch die vorzüglichste, weil Rhythmus und Harmonie am tiefsten ins Innere der Seele eindringen und ihr Anstand und Anmut verleihen." (Sokrates vor mehr als 2000 Jahren) Es gibt in Geschichte und Gegenwart keine Kultur ohne Musik.

Wozu brauchen und gebrauchen wir Menschen Musik? "Wer in der Erziehung der Kinder und Jugendlichen die musikalische Erziehung vernachlässigt, muss sich nicht wundern, wenn kaltherzige, brutale Charaktere dabei herauskommen. "...Ich bin ja sehr dafür, dass jedes Kind einen Zugang zum Computer hat, aber vielleicht wäre es auch gut, wenn jedes Kind einen Zugang zu einem Musikinstrument hätte." (ehemaliger Bundesinnenminister Otto Schily - spontaner Beifall aller Abgeordneten im Deutschen Bundestag)

Musik und Musizieren fördern das Sozialverhalten. Kinder und Jugendliche, die musizieren, weisen ein deutlich harmonischeres Sozialverhalten auf als solche, die nicht musizieren. Der Zusammenhang zwischen klassischer Musik und Aggressionsminderung ist belegt. In Newcastle ist durch das Spielen klassischer Musik auf Bahnhöfen ein drastischer Rückgang von Vandalismus im öffentlichen Nahverkehr festgestellt worden. Die jährliche Schadensbilanz konnte um mehr als 700.000,- € reduziert werden. "Wer Musikschulen schließt, gefährdet die innere Sicherheit." (ehemaliger Bundesinnenminister Otto Schilly)

Die Entwicklung der Intelligenzen
In Berlin hat sich in einer sechs Jahre andauernden Langzeitstudie an Grundschulen erwiesen, dass es bei den Schülern nach vier Jahren Schulzeit und regelmäßigem Instrumentalspiel zu einem explosiven, deutlich messbaren IQ-Zugewinn bei Kindern gekommen ist. Sozial benachteiligte und in ihrer geistigen Entwicklung weniger geförderten Kinder profitieren ebenfalls von erweiterter Musikerziehung. "…darum versäume ich in diesem Zusammenhang nie, warnend auf den in den letzten Jahrzehnten stetig darbietenden Musikunterricht an unseren Schulen hinzuweisen. Wenn wir einschlafen lassen, was da an Potential vorhanden ist, dann sägen wir an dem Kreativitätsast, auf dem wir alle miteinander sitzen." (Altbundespräsident Prof. Dr. Roman Herzog)

Die Leistungsfähigkeit des Gehirns
Die neue Hirnforschung liefert uns neurobiologische und neurophysiologische Befunde. Musik hören - und machen - so dort die eindeutigen Ergebnisse - fördern die Verbindung und Aktivität zwischen beiden Hirnhälften.
Jedes Musikstück besteht aus Melodie und Rhythmus. Wir wissen heute, dass die Melodieverarbeitung mehr in der rechten, die Rhythmusverarbeitung mehr in der linken Hirnhälfte geschieht. Beim Musizieren werden also beide Hirnhälften gleichzeitig aktiviert, was zu einer optimalen Ausbalancierung beider Hirnhälften führt. Forschungsergebnisse bei Musikern legen nahe, dass diese über eine bessere Verbindung zwischen den beiden Hirnhälften verfügen und diese die Folge jahrelanger musikalischer Aktivität ist.

Die ganzheitliche Entwicklung wie keine andere Betätigung
Ein Instrument zu spielen ist eine der komplexesten menschlichen Tätigkeiten. Schon bei einfachen Stücken werden Fähigkeiten des Intellekts (Begreifen), der Grob- und Feinmotorik (Greifen), der Emotion (Ergreifen) und der Sinne beansprucht. Die präzise Koordination der Hände und Finger auf Saiten oder Tasten verlangt eine ausgeprägte Feinmotorik und räumliches Vorstellungsvermögen. Vom Blatt spielen erfordert die schnelle und gleichzeitige Verarbeitung von Informationen in extremer Fülle und Dichte, (Noten, Takt, Tempo, Lautstärke, musikalische Gestaltung usw.). Abstraktes und komplexes Denken sind beansprucht, auch im Voraus- und Nachhören zum gerade gespielten Takt. Bei keiner anderen Tätigkeit muss ein Kind so viele Entscheidungen gleichzeitig treffen und diese kontinuierlich über lange Zeit hinweg umsetzen wie beim Musizieren.

Beugt deutlich schwachen Konzentrationsleistungen vor
Einige Musikforscher behaupten, das Musizieren vermittle auch Bestandteile der Managementkompetenz und fördere ganz besonders die von Industrie und Wirtschaft gewünschten "soft skills", also die weichen Faktoren, die sich in der Teamfähigkeit im Ensemblemusizieren, der emotionalen Stabilität, der Gewissenhaftigkeit beim Spielen, der Kreativität bei der Interpretation eines musikalischen Werkes ausdrücken. Beobachtungen: Zwischen Managern und Musikern gibt es erstaunlich viele Parallelen. Viele Topmanager spielen ein Musikinstrument. (Quelle: Prof. Asmus J. Hintz).



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